Sehr geehrte DPA Chefredaktion,
Sie versuchen u.a. mit dem im Betreff genannten Artikel, welcher auch in
der HNA abgedruckt wurde, (Aktuelles Stichwort Antisemitismus, siehe
Anhang) über dieses unselige Phänomen aufzuklären, stellen aber eine
historische Tatsache im trauten Verein, sogar mit seriösen
Bibelgesellschaften (die dies bei der Bezeichnung der Karten vom heiligen
Lande auch tun) ganz klar falsch dar.
Es geht um den Begriff "Palästina"für das Land Israel. Abgeleitet von
Philistäa, dem winzigen Küstenstreifen Gaza von zwischen 6-12 x 40 qkm,
verwendet Ihr Stichwort die Bezeichnung "Palästina" für das gesamte Israel
und nennt diese Bezeichnug für das ganze Land auch bereits für das
Altertum. |
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Fakt ist aber, dass das sog. Heilige
oder Gelobte Land, weder zur Zeit des Altertums und auch nicht zur Zeit
des alten und des neuen Testamentes, außer dem erwähnten völlig
unbedeutenden Gazastreifen, jemals Palästina bzw. Philistäa hieß.
Lediglich der römische Kaiser Hadrian (76 - 138 n.Chr.) hatte in der Zeit
seiner Herrschaft über das israelische Land, dieses in "Palästina"
umbenannt und Jerusalem in "Aelia Capitolina." Einziger Grund, Hass auf
das jüdische Volk, also Antisemitismus.
Kurios dabei ist, dass wenn man im Herder'schen "Neuen
Hand Lexikon" unter dem Stichwort "Hadrian" nachschlägt, diesem Manne
bescheinigt wird er hätte "Friedenspolitik" betrieben. Man fühlt ich fast
in unsere Zeit vesetzt, denn heute wird dieser Begriff "Palästina" oder
Judäa und Samaria als "Westbank" und "besetzte Gebiete" auch immer von den
Feinden Israels mit dem Attribut "Friedenspolitik" in einem Atemzug
genannt. |
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Was ich Ihnen sagen will ist, dass es Antisemitismus offensichtlich nicht
nur gegen das jüdische Volk selbst, sondern sogar gegen ihr ureigenstes
Land Israel gibt und dies wird heute, ohne sich Gedanken darüber zu machen,
einfach übernommen, so wie die Briten den Namen Palästina für ihr gesamtes
Mandatsgbiet bis 1920 einfach übernahmen.
Wenn die Alliierten nach 1945 Berlin in "New Washington" und Deutschland
in "Western Poland" umbenannt hätten, wäre das doch trotzdem keine
historische Wahrheit gewesen, aber genau dies versucht die ganze Welt mit
Jerusalem, Israel, Judäa und Samaria zu tun und nennt dies auch noch
Friedenspolitik, wobei sie mit Fingern auf Israel zeigt, welches sich
gegen die erneuten Vernichtungsversuche heute, im Gegensatz zu früheren
Zeiten, mit Recht zur Wehr setzt.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jürgen Krug
Pressereferent
ISRAEL-Heute e.V.
Christen an der Seite Israels
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