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Über den wunderlichen Judenhass der islamischen Welt

Uris Tagebuch  13.10.2006

  

 

Über den wunderlichen Judenhass der islamischen Welt

 

Eine Bangladeshi Warnung vor Terror und Extremismus 

Im November 2003 wollte der Journalist Salah Uddin Shoaib Choudhury im Flughafen von Dhaka in Bangladesh ein Flugzeug besteigen um nach Israel zu fliegen. Dabei wurde er verhaftet, sass viele Monate im Gefängnis und wurde  erst nach Intervention einiger amerikanischer Kongressabgeordneter wieder freigelassen. Aus dem Gefängnis hatte er Briefe über seine Behandlung und seine schlechte Gesundheit geschrieben. Inzwischen ist er angeklagt der Aufhetzung zur Aufruhr und der versuchten Ausreise nach Israel, etwas das verboten ist. Auf das erste Vergehen steht die Todesstrafe durch Erhängen. 

Choudhury war einer der ersten Bangladeshi, der vor dem islamischen Radikalismus warnte, welcher in Religionsschulen, den Madrassas, hochgezüchtet wurde und wird, genau so wie in den meisten muslimischen Ländern. Auch wollte er auf eine Öffnung Bangladeshs zu Israel hinwirken, auf Dialog und diplomatische Beziehungen. Die arabische Welt produzierte prompt Gerüchte über Choudhury, den israelischen Mossadagenten. Er wurde schon überfallen, zusammengeschlagen, auf seine Zeitung wurde ein Brandanschlag ausgeführt. Die Polizei arbeitet gegen ihn, der leitende Beamte war bestochen worden, die Gerichte liessen die Schläger und Brandstifter frei und Choudhury musste sich bis heute verstecken, denn sein Leben ist nicht nur durch ein Gerichtsurteil, sondern auch durch die Verfolgung radikaler Islamisten in Gefahr. 

 

Menschen der freien Welt senden Briefe an den Premierminister, an den Innenminister von Bangladesh und andere Politiker dieses Landes, ebenso an Human Rights Watch und Amnesty Internation, die hier einen wirklichen und bösartigen Fall zu betreuen hätten. Wenn meine Leser sich hier beteiligen würde, wäre ich dankbar. 

Warnung vor Terror und Extremismus sowie das Befürworten mit Israel normale Beziehungen einzugehen sind in Bangladesh todeswürdige Vergehen. Auch Salah Uddin Shoaib Choudhury wollte erst nicht glauben, in was er sich hier eingelassen hatte, er war überzeugt, diese von ihm als lächerlich eingestufte Anklage würde eingestellt. Doch vor drei Tagen hat der Prozess begonnen. 

Der Grund warum ich über Salah Uddin Shoaib Choudhury und seine Probleme schreibe ist der, dass Choudhury's Fall den extremen, aber dennoch wunderlichen und rational nicht zu erklärenden Hass der muslimischen Welt auf Israel und alles Jüdische demonstriert. Lassen wir den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern auf der Seite. Er ist ein legitimer Disput, dessen Gründe wir kennen und auch verstehen können. Wir können auch verstehen, warum uns Palästinenser nicht immer mögen.  

Aber die andern? Deren Hass ist unverständlich, künstlich und irrational. Was ein talentierter Mensch wie Hassan Nasrallah mit Israel zu tun hat, warum widmen er und seine Anhänger ihre ganze Existenz und ihr ganzes Lebensziel der Zerstörung Israels, einem Land, das sie nicht kennen und mit dem sie grundsätzlich nichts zu tun haben - so lange sie es nicht angreifen. 

Warum verbrennen iranische Kinder, die nicht einmal wissen wie man Israel auf der Weltkarte findet, israelische Fahnen auf der Strasse und bieten sich an im Krieg gegen Israel zu sterben. Warum rufen ägyptische und jordanische Intellektuelle die unwissenden Massen ihrer Länder gegen Frieden mit Israel auf, wohl wissend, dass dies ihre Länder politisch, wirtschaftlich und sogar kulturell mehr als zwanzig Jahre zurückwerfen würde. Warum bleibt Syrien ein deprimierendes Drittweltland für das zweifelhafte Recht Terror finanzieren zu dürfen, der es am Ende selbst in Gefahr bringen wird? Darüber machte sich vor einigen Monaten Yair Lapid im Yedioth Ahronot Gedanken. Ich gebe Teile davon, zusammen mit meinen Gedanken, hier wieder. 

Er schrieb, dass andere Mächte in der Vergangenheit islamische Völker beherrscht haben, Mongolen, Griechen und Römer, Engländer, Holländer, Franzosen und andere. Sie hatten islamische Länder erobert und plünderten sie. Wir Juden und Israel, sogar wenn es gewollt oder gar gekonnt hätte, waren nie dort. Wir haben es nicht einmal versucht. Israel bedroht keinen einzigen islamischen Staat - solange dieser es in seinem irrationalen Hass nicht bedroht. Wo ist die vielbeschwörte Identifikation der islamischen Welt mit seinen palästinensischen Brüdern? Wo sind die Traktoren aus Saudiarabien in den von Israel evakuierten Territorien, wo ist die von Indonesien zugesagte Schule in Gaza, wo sind die Aerzte aus Kuwait mit ihrer modernen Ausrüstung? 

Wieso soll Israel das Hauptproblem der muslimischen Welt sein? In der muslimischen Welt herrscht Hunger, Ignoranz und Krieg von Darfur, Irak, Afghanistan bis Kashmir und Indonesien. Da soll Israel das Hauptproblem sein?  

Wo sind die Gedanken der islamischen Welt, ihre Hoffnungen, ihre Ambitionen, ihre Zuneigung und ihre Träume für ihre Kinder? Sind sie wirklich damit zufrieden, ihre Kinder in den Tod zu schicken und zu sagen es habe sich gelohnt? Nur weil sie uns so sehr hassen?
                      ( Paul Uri Russak   ruedi1@bezeqint.net  )

 

Paul Uri Russak, gebürtiger Schweizer, schreibt sein vor allem an jüdische und christliche Freunde gerichtetes Tagebuch seit September 2000. Er wohnt im Weindorf Zichron Ya'akov am südlichen Ende des Carmelberges, nahe am Meer. Uri ist gelernter Verlagsbuchhändler, heute pensioniert.
Wie vielen Israelis aus dem politisch linken Spektrum hat sich seine Einstellung durch die Realität der Ereignisse der letzten drei Jahre etwas nach rechts verschoben, auch wenn sie sich noch immer links der Mitte befindet. Uri betätigt sich heute als Publizist in deutscher und englischer Sprache und setzt sich aktiv für die Verbesserung des zwischenmenschlichen und politischen Verhältnisses zwischen jüdischen und arabischen Bürgern Israels ein.



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